Das Kind in uns

Wir alle wurden als Kinder von Eindrücken unserer Umgebung geprägt. Das Lernen von Recht und Unrecht sowie die Aneignung gewisser Charakterzüge war ein langjähriger Prozess. Auch wenn wir nun erwachsen sind, lebt dieses Kind in uns weiter und zeigt hin und wieder auch in unserem heutigen Alltag noch sein Gesicht.
In lustiger Runde werden wir oft albern, lachen laut und ungeniert und für beispielsweise einen Spiele-Abend sind wir schnell zu begeistern. Doch auch die negativen Seiten der Kindheit sind unterbewusst noch vorhanden. Von der Meinung Anderer lassen wir uns schnell verunsichern, wir stehen neuen Herausforderungen ängstlich gegenüber und in Diskussionen werden wir auch mal wüten, trotzig oder fühlen uns hilflos.
Das Kind in uns ist immer verwundbar.
Es sucht in seiner Umgebung nach Liebe und Anerkennung und erhofft sich dies auch von „seinem älteren Ich“ – also von uns selbst!
Haben wir jedoch in der Kindheit nicht genug von dieser elterlichen Liebe erhalten, fällt es uns schwer, diese nun uns selbst gegenüber zum Ausdruck zu bringen. Die Folgen dessen können schwerwiegend sein: Aggressionen, Depressionen und Selbsthass finden nicht selten ihren Ursprung in der frühen Kindheit.
Um aus dieser Situation herauszufinden und mit uns selbst ins Reine zu kommen, werden bei der Therapie mit dem inneren Kind diese Erinnerungen zum Gegenstand des Gesprächs. Durch Affirmationsarbeit, also das Entwickeln einer bejahenden Haltung uns selbst gegenüber, imaginativer Kontaktaufnahme mit dem inneren Kind sowie Hilfestellungen zum Erlernen der Selbstfürsorge, hilft diese Art von Therapie sich von manchen Seiten der Kindheit loszulösen und endlich sich selbst werden zu dürfen. Der Mensch besitzt das Privileg, sich weiterentwickeln zu können und Verantwortung für das Ich übernehmen zu dürfen. Dieser nicht einfache Prozess wird durch die Therapie mit dem inneren Kind begleitet und unterstützt.

Mehr Informationen unter: http://www.therapie-soltau.de/psychotherapie/inneres-kind